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Les Baux

Unter dem Namen Les Baux kann man sich verschiedene Dinge vorstellen: ein Dorf, die Ruine einer mittelalterlichen Burg, eine Landschaft oder das Felsenplateau, von dem aus man das alles bestaunt.

Mir persönlich gefällt in Les Baux das Plateau mit seiner herrlichen Aussicht am besten.

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Anfahrt und Lage

Der Besuch von Les Baux

Lange Zeit war Les Baux für mich der schönste Platz in der mir bekannten Provence. Das hat sich allerdings geändert, seit ich dort lieber einsamere Gebiete für kurze und längere Wanderungen aufsuche. Mittlerweile finde ich viele Orte in der Provence reizvoller, als Les Baux. Hierher kommt man nur zum Gucken, nicht, um etwas zu unternehmen

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Die Burgruine von Les Baux hat zwei höchste Punkte. Die Aussicht in die umgebende Landschaft ist dort kaum besser, als vom Plateau aus, doch gewinnt man von oben den besten Eindruck von der Grandiosität des einstigen Bauwerks. Das linke Foto wurde vom Donjon aufgenommen und zeigt den mehr oder weniger südlich davon gelegenen Sarazenenturm bzw. das, was davon übrig ist. Das weite Plateau dahinter wirkt immer viel kleiner als es in Wirklichkeit ist.

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Wie alles in der Provence, haben die Ortschaft und die Burg eine bewegte Vergangenheit. Darüber informiert man sich am leichtesten an Ort und Stelle. Der Zugang zur Burg und dem Plateau von Les Baux kostet Eintritt. An der Kasse wird aber auch ein elektronischen Guide ausgehändigt. Der Guide erklärt auf Wunsch in Deutsch alle Sehenswürdigkeiten. Dieses Angebot sollte man annehmen. Die gesprochenen Erläuterungen sind gut und auch nicht langweilig. Über die Detailtiefe der Erklärungen kann an vielen Stellen entschieden werden.

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Das Plateau von Les Baux ist heute karg und überwiegend leer. Dort stehen nur die Ruine einer alten Mühle, von denen es früher mehrere gegeben hat und das Denkmal für den Dichterfürsten der Gegend (nein, nicht Frédéric Mistral). Wesentlich interessanter ist aber der Blick von dort in die unten liegende Ebene und die weit entfernte Landschaft. Die Daten auf den Fotos sind keine Druckfehler ;-)

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Ich war schon einmal an Weihnachten hier. Seitdem bin ich auch der Meinung, dass der Winter die beste Zeit ist, um diese Gegend zu besuchen.
Den traditionsreichen Weihnachtsgottesdienst in der Kirche von Les Baux werde ich aber zukünftig auslassen. Man geht mit der schönsten feierlichen Stimmung hinein und kommt blöde grinsend wieder heraus. Muss nicht.

In der Ortschaft Les Baux können, wie fast überall in der Provence, tonnenweise Souvenirs eingekauft werden. Dazu gehören fast alle erdenklichen Lavendelprodukte (inklusive Likör-, doch der Laden liegt etwas versteckt in einer U-förmigen Seitengasse) und Textilien in traditionellen Farben. Die Tischdecken sind gut, aber für Junggesellen hält sich der Bedarf in Grenzen... Der Jacquard, der hier noch vor Jahren auf alte Weise Stoffe gewebt hat, ist leider nicht mehr zu finden. Süßigkeiten gibt es auch, doch dafür hält schließlich die Stadt Aigues Mortes den Overkill bereit.
Ich esse auch jedes Mal in Les Baux zu Mittag. Über die Qualiät von Restaurants werde ich keinen Vergleich anstellen. Mir hat es bisher überall geschmeckt, nur Preise und Mengen haben sich unterschieden. Urlaub. Basta.


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